Transit-LKW-Rastplatz Grundäckerstraße

Der Schein trügt. Das ist laut Stadtverwaltung Heilbronn kein LKW-Rasthof. Das ist die Grundäckerstraße in Heilbronn-Böllinger Höfe, trotz teilweise LKW-Parkverbot beidseitig zugestellt von dort in ihren Fahrerhäusern nächtigenden LKW-Fahrern.
( Foto: Redaktion 18.02.2016 / 04:38 Uhr )

 

Der Schein trügt. Das ist kein LKW-Rasthof. Das ist die Grundäckerstraße, trotz teilweise LKW-Parkverbot beidseitig zugestellt mit dort nächtigenden LKW-Fahrern.

Nachfolgende Bilder zeigen die „Hinterlassenschaften“ der „Rastplatz-Benutzer von nur einer Nacht.

 

Fäkal MG_0157

Auf dem Bordstein zertretene Fäkalien

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Müll wird einfach aus dem LKW-Fenster seitlich in die Büsche geworfen

 

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Weggeworfene Flaschen mit gelblichem Inhalt? Richtig. Das sind mit Urin gefüllte Flaschen, die von den LKW-Fahrern aus den Fenstern geworfen werden.

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Mit Urin gefüllte Flaschen werden einfach aus dem Fenster geworfen.

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Toilettenpapier IMG_0134

Entlang der Grundäckerstraße verteiltes benutztes Toilettenpapier.

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Fäkalien tüte IMG_0136

Gib eine Beschriftung ein

 

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Mit Fäkalien gefüllte Plastiktüten wirft man einfach auf die Straße. Tags darauf darüber fahrende Autos verteilen dann die Fäkalien auf der Grundäckerstraße.

Fäkalien IMG_0138Müll IMG_0150Fäkalien IMG_0131Fäkalien IMG_0140Fäkalien IMG_0133Fäkalien IMG_0130Müll IMG_0146

Die Stadtverwaltung HN legt großen Wert auf die Feststellung, dass sie keinen LKW-Rasthof in der Grundäckerstraße/Böllinger Höfe betreibt. Offensichtlich unterlässt die Stadtverwaltung-HN aber dies den Transit-LKW-Fahrern, die jede Nacht die Grundäckerstraße anfahren um dort ihre Nacht im LKW-Fahrerhaus zu verbringen, auch darüber zu informieren.
Nacht für Nacht wird die Grundäckerstraße von 30 bis zu 40, vornehmlich osteuropäischen LKW-Fahrern, aufgesucht. Nacht für Nacht ist die Grundäckerstraße so etwas wie ein rechtsfreier Raum. Ordnungsregeln interessieren die Fahrer nicht, denn offensichtlich wissen diese, dass weder die deutsche Polizei noch das Ordnungsamt gegen diese osteuropäischen LKW-Fahrer Bußgeldbescheide wegen begangener Ordnungswidrigkeiten erstellt.
Theoretisch sind in Deutschland, laut Grundgesetz Artikel 3, alle Menschen gleich. weiter heisst es auch, „niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
In der Praxis aber werden seitens der Heilbronner Polizeibehörden gegen osteuropäische LKW-Fahrer keine Ordnungswidrigkeitsverfahren erstellt. Hierzu Artikel HN-Stimme, vom 29.10.2015,  Zitat Herr Werner, Leiter des Ordnungsamtes Heilbronn: „Den Fahrern osteuropäischer Speditionsunternehmen senden wir keinen Bußgeldbescheid zu.“ http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/weinsbergertal/wtalg/sonstige-Trucker-kommen-ungestraft-davon;art87695,3495176

Es wird also überall dort geparkt wo Platz ist, völlig egal ob dort parken erlaubt ist oder nicht. Nachts kommt ja ohnehin keine Polizei und selbst wenn, die „machen dann ja eh nichts“.
Am nächsten Tag, ca. ab 06:00 Uhr Morgens, ist der ganze Spuk dann fast wieder vorbei. Die meisten Transit-LKW-Fahrer haben ihre „Raststätte Grundäckerstraße“ wieder verlassen. Allerdings nicht ohne ihre Visitenkarten zu hinterlassen.
Die findet man dort jeden Morgen in Form von Fäkalhaufen am Straßenrand, manchmal auch direkt auf der Straße, und jede Menge in der Gegend verteilter Müll.

Es gibt aber auch LKW-Fahrer, die ihre Notdurft nicht am Straßenrand verrichten. Die bedienen sich als Toilette einer einfachen Plastiktüte, füllen diese, verknoten sie nach Verrichtung (manchmal) um sie anschließend einfach aus dem Fenster auf die Straße zu werfen. Damit ist gewährleistet, das spätestens der am Morgen einsetzende Berufsverkehr mittels drüberfahren die Fäkalien über die gesamte Grundäckerstraße auf der Fahrbahn verteilt.
Auch diese Bilder bestätigen, dass die Grundäckerstraße in HN-Böllinger Höfe höchstwahrscheinlich und wortwörtlich genommen, die beschissenste Straße in ganz Heilbronn ist – im doppelten Sinne – und dies keine Fehlbehauptung ist.

Eine der primärsten Aufgaben eines jeden Ordnungsamtes ist das einhalten der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. In  Zusammenarbeit mit dem Amt für Straßenverkehr wäre es ein leichtes präventive Maßnahmen zu veranlassen, die diesen nächtlichen LKW-Rasthof und seine Auswirkungen in Heilbronn, Grundäckerstraße verhindern könnten.
§ 45 der StVO, erklärt in welchen Fällen demnach eine Behörde das Recht hat eine Straße für eine bestimmte Nutzung des Verkehrs, aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung beschränken oder verbieten kann.
Die Heilbronner Stadtverwaltung aber belässt es bei der strikten Feststellung, dass sie keinen LKW-Rasthof in den Böllinger Höfen, Grundäckerstraße, betreibt, offensichtlich völlig ungeachtet der dort geschaffenen Realitäten.

2 Gedanken zu “Transit-LKW-Rastplatz Grundäckerstraße

  1. die bildr sind ja sowas von eklig, die stadt heilbronn muß endlich was tun, und auch bußgelder verhängen. mit der ausrede,den fahrern osteuropäischer speditionsfirmen senden wir keinen bußgeldbescheid zu, aber warum nicht? dann fangt es doch an bitte, benehmen wir uns wie die schweine auf denen ihren straßen, ich glaube kaum, also, entweder sie bleiben aus den böllinger höfen raus oder sie zahlen strafe dafür, wie wir auch, wenn wir unrecht begehen, also. liebe stadt heilbronn, und liebe polizei sorgt dafür, daß diesem teiben ein ende gesetzt wird, denn dafür haben wir euch doch

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  2. Die Stadt sollte eine Lösung finden und die heisst nicht Bussgeldbescheid die heisst ein Parkplatz muss her. Ansässige Firmen wie Audi,Kaufland etc. werden auch beliefert auch oft von Osteurpäischen Speditionen. LKW Fahrer stehen unter zeitdruck wer in Heilbronn anliefern will muss Parkplatz Hohenlohe anfahren oder Sinsheim beide jedoch schon ab spätestens 17 Uhr voll belegt. Autohof Bad Rappenau verlangt Geld das viele Lkw Fahrer nicht haben und auch nicht ersetzt bekommen. Und auch ich finde es nicht schön wie es in den Böllinger Höfen aussieht aber da sieht man mal wieder wie mit zweierlei Mass gemessen wird. Applaus,Applaus für die Audi das bringt viel Geld in die Stadtkasse. Und Scheiss auf den LKW Fahrer egal welcher Herkunft, kleine Kabine, wenig Geld, keine Parkplätze, Einhaltung der Lenk und Ruhezeiten etc. ich finde es doof Lkw Fahrer schlecht zu Reden weil es schon Unmenschlich ist das es keine Parkplätze gibt für die bösen Fahrer. Wo sollen Sie ihre Notdurft verrichten auf Ihrem Lenkrad ?

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