LKW-Fahrer greift Anwohner an.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 29.09. wurde ein älterer Anwohner in der Grundäckerstraße von einem rabiaten LKW-Fahrer tätlich mit einer Waffe angegriffen.

Seit mehr als einem Jahr leben die Anwohner in der Grundäckerstraße nicht nur umgeben von den allnächtlichen Hinterlassenschaften der Transit-LKW-Fahrer, Müll, Fäkalien und Urinablassungen, direkt an und teilweise sogar auf der Straße, sondern sind zudem jede Nacht einem unkalkulierbaren Lärmaufkommen durch laufen lassen der Motoren im Stand ausgesetzt.
Als einzige Möglichkeit verbleibt den Anwohnern sich selbst an die LKW-Fahrer mit Bitte zur Beachtung der StVO-Vorschriften zu wenden.
So auch in der Nacht von Mittwoch, 28.09. Ein LKW-Fahrer bewies sich als völlig uneinsichtig, lies seinen Motor trotz mehrmaliger Ansprache im Stand vor dem Haus eines Anwohners durchlaufen. Um 21:30 Uhr sprach ihn der Anwohner wiederholt wegen Unterlassung an. Darauf sprang der LKW-Fahrer aus seinem Fahrerhaus und griff den Anwohner unmittelbar mit einem Elektroschocker an. Der Anwohner konnte zwar dem ersten Angriff entgehen, wurde aber vom Angreifer unter permanenter Gewaltandrohungen und laufendem Elektroschocker bis an das Haus der Anwohners verfolgt und weiterhin bedroht.
Es erging unmittelbar nach der Tat seitens der Anwohner ein Hilferuf an die örtliche Polizei. Von dieser wurden nach eintreffen am Tatort die Personalien des Angreifers festgestellt und laut Polizeiaussage auch der Elektroschocker sichergestellt. Gegen den LKW-Fahrer wird ermittelt wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Androhung strafbewährter Straftaten und Verstoß des Waffengesetz.
Es ist nicht das erste mal, dass Anwohner der Grundäckerstraße seitens Transit-LKW-Fahrern in der Grundäckerstraße tätlich angegriffen wurden.

Anmerkung der Redaktion:

Die Stadtverwaltung Heilbronn ist seit über einem Jahr in umfassender Kenntnis, dass in den Böllinger Höfen, mit Schwerpunkt Grundäckerstraße jede Nacht ein wilder Transit-LKW-Rasthof betrieben wird. Mehrfach haben die Anwohner um Hilfe gebeten – vergeblich – als einzige Antwort erfuhren die Anwohner, dass laut Stadtverwaltung der wilde Transit-LKW-Rasthof in der Grundäckerstraße belassen bleibt, weil man keine Verlagerung dieses Problems in andere Straßen will. ( O-Ton OBM Harry Mergel und EBM Martin Diepgen )
Obwohl die Stadtverwaltung Heilbronn keinerlei Maßnahmen ergreift diesen allnächtlichen Spuk des wilden Transit-LKW-Rasthofes in der Grundäckerstraße zu unterbinden, etwa durch nächtliche Parkverbote dieses Areal und die dort lebenden Anwohner zu schützen, verwahrt sich die Stadtverwaltung Heilbronn dennoch ausdrücklich dagegen als Betreiber dieses wilden Transit-LKW-Rasthofes von den Anwohnern in Verantwortung gestellt zu werden. Dem widerspricht dann allerdings, dass die Stadtverwaltung Heilbronn extra für die Transit LKW-Fahrer in der Grundäckerstraße 2 Dixi-Toiletten hat aufstellen lassen und zudem gesondert einen Müllentsorgungsdienst geordert hat.
Man darf gespannt sein, was noch alles passieren muss, bis die Stadtverwaltung Heilbronn sich bereit erklärt im Sinne ihrer Verpflichtung zum Schutz und Wohle der Bürger auch für die wenigen Anwohner in den Böllinger Höfen tätig zu sein.

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