OB Harry Mergel will keine Anwohner in den Böllinger Höfen.

Für die Firma Audi fehlt es der Stadtverwaltung Heilbronn offensichtlich nicht an Möglichkeiten für eine komplette Straße in den Böllinger Höfen ein generelles Halteverbot zu verhängen.
In Folge dessen hat sich vor allem Nachts, hauptsächlich im Bereich der Grundäckerstraße, der Betrieb eines wilden LKW-Rasthofes etabliert.
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Statt für Abhilfe zu sorgen empfiehlt Harry Mergel den deswegen jede Nacht in Angst und Schrecken lebenden Anwohnern, jetzt wegzuziehen. So jedenfalls die Aussage von Anwohnern der Grundäckerstraße, die OB Harry Mergel anlässlich der letzten Bürgersprechstunde am 26.11. wegen Abhilfe und Unterbindung des unhaltbaren Zustandes des Betreibenes eines wilden LKW-Rastplatzes persönlich ansprachen.
Und weiter berichteten uns die Anwohner, dass OB Harry Mergel es laut eigener Aussage nachdrücklich als generellen Fehler bewertet, dass im Rahmen des Bebauungsplanes der Böllinger Höfe für Firmeninhaber und/oder für den Betrieb von Firmen unabkömmlichen Personen, ein Wohnen innerhalb der Betriebsgelände genehmigt ist.
Nach diesem Gespräch mussten in der Nacht zu Mittwoch 30.11.2016 Anwohner der Grundäckerstraße Nachts um 22:30 Uhr sogar die Polizei zur Hilfe rufen. Laut Schilderung der Anwohner wurden diese von LKW-Fahrern mittels Laufen lassen der Motoren im Stand unter Vollgas und abwechselnden lauten Hupkonzerten tyrannisiert. Auf Ansprache zur Unterlassung hätten die LKW-Fahrer den Anwohnern nur erklärt: „Ihr Arschlöcher seid doch selber Schuld wenn ihr in einem Industriegebiet wohnt. Haut doch ab“.
Nach Aussage der betroffenen Anwohner halten sie diesen extremen Vorfall nicht für Zufall. „Mit der Aussage von Herrn Mergel, dass er es für einen generellen Fehler hält, dass ein Wohnen für die Gewerbetreibenden in den Böllinger Höfen überhaupt genehmigt ist, erscheint uns deutlich, dass wir hier mit allen Mitteln solange genötigt werden, jede Nacht in Angst und Schrecken zu leben, bis wir hier gesundheitlich wegen permanentem Schlafmangel und nächtlichem Stress kaputt gehen oder wegziehen müssen“, so ein Anwohner. Und weiter erklärt er: „Um unser Gewerbe ausüben und damit Existenz sicherstellen zu können, sind wir selbstverständlich gerne in einem Gewerbegebiet ansässig geworden. Hier konnte man das tun, wozu Gewerbegebiete extra eingerichtet wurden: u.a. arbeiten und leben unter einem Dach. Und jetzt erklärt uns Harry Mergel, dass er es für einen Fehler hält, dass solches in und für Gewerbegebiete überhaupt zugelassen und erlaubt ist und will von uns allen Ernstes wissen, warum wir hier nicht wegziehen? Es wäre vielleicht kein Fehler, Herr Mergel denkt mal darüber nach, wer hier gegen geltendes Recht verstösst? Wir, als rechtmässige Anwohner oder all die Transit-LKW-Fahrer, die hier Nacht für Nacht in der Grundäckerstraße unter Begehung zahlreicher Ordnungswidrigkeiten einen illegalen wilden LKW-Rasthof betreiben – mit Wissen und stiller Duldung der Stadtverwaltung?“

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